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Bail mobilité: Dauer, berechtigtes Publikum und Funktionsweise

Aktualisiert am 12. Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Geschaffen für Personen in Mobilität (Studium, Ausbildung, Einsatz), ist der bail mobilité (Mobilitätsmietvertrag) ein flexibler möblierter Mietvertrag: kurze Dauer, nicht verlängerbar und ohne Kaution. Er deckt einen genauen Bedarf und ist nicht mit einem klassischen möblierten Mietvertrag zu verwechseln.

Eine kurze, nicht verlängerbare Dauer

Der bail mobilité betrifft eine möblierte Wohnung für eine Dauer von einem bis zehn Monaten, nicht verlängerbar und nicht erneuerbar. An seinem Ende muss, wenn der Mieter bleibt, ein klassischer möblierter Mietvertrag geschlossen werden. Ein und derselbe Mieter kann für dieselbe Wohnung nur einen einzigen bail mobilité unterschreiben.

Ein genau bestimmtes berechtigtes Publikum

Der bail mobilité ist einem Mieter vorbehalten, der zum Zeitpunkt des Beginns eine Situation der Mobilität nachweist:

  • Hochschulstudium oder Praktikum;
  • berufliche Weiterbildung oder Ausbildung;
  • Versetzung oder befristeter beruflicher Einsatz;
  • freiwilliges Engagement (service civique, Freiwilligendienst).

Keine Kaution

Starke Besonderheit: Der Vermieter darf bei einem bail mobilité keine Kaution (dépôt de garantie) verlangen. Zur Absicherung kann er hingegen einen Bürgen fordern, und die Garantie VISALE deckt diese Vertragsart für die berechtigten Personen ab.

Nebenkosten als Pauschale

Die Nebenkosten werden als Pauschale beglichen, zusammen mit der Miete gezahlt und nicht abgerechnet. Die Wohnung muss dieselben Ausstattungsanforderungen wie ein klassischer möblierter Mietvertrag erfüllen und wohnwürdig sein.

Häufige Fragen

Kann der bail mobilité verlängert werden?
Nein. Er wird für einen bis zehn Monate geschlossen, ohne Verlängerung oder Erneuerung. Bleibt der Mieter darüber hinaus, muss ein klassischer möblierter Mietvertrag unterschrieben werden.
Kann man bei einem bail mobilité eine Kaution verlangen?
Nein, die Kaution ist bei einem bail mobilité untersagt. Der Vermieter kann einen Bürgen verlangen und sich auf die Garantie VISALE stützen.
Wer kann einen bail mobilité unterschreiben?
Nur ein Mieter in nachgewiesener Situation der Mobilität (Studium, Praktikum, Weiterbildung, Versetzung, Einsatz, service civique) zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns.

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